Die Mädchenkantorei am Freiburger Münster auf großer Konzertreise in China
 
Die diesjährige Konzertreise der Mädchenkantorei am Freiburger Münster führte in den Sommerferien für knapp drei Wochen nach China. Unter Leitung von Domkantorin Martina van Lengerich hatten die 43 Sängerinnen im Alter von 13 – 23 Jahren ein großes Repertoire von geistlicher und weltlicher europäischer Chormusik (Werke von Dowland, Purcell, Händel, Schubert, Mendelssohn Bartholdy, Brahms, Pärt, Kostiainen u. a. ) sowie chinesischen Lieder einstudiert, welches sie vor einem begeisterten Publikum in Konzerthäusern, Kathedralen und Schulen präsentierten.
Musikalisch begleitet wurden sie von der Organistin und Pianistin Eiko Maria Yoshimura. Die chinesische Mutter einer Sängerin, Frau Peng Wunderlich, die den Anstoß für die Reise gegeben hatte, und die Schatzmeisterin der „Freunde der Freiburger Dommusik“, Frau Elke Gundel, reisten als weitere Begleitpersonen mit.
 
Das erste Konzert gaben die Mädchen und jungen Frauen in Dongying in einem atemberaubend schönen und voll besetzten Konzerthaus, dem Grand Theatre. Die Begegnung mit chinesischen Christinnen und Christen bei der gemeinsamen Feier der Sonntagsmesse, für welche eigens der deutsche Pfarrer Michael Bauer mit dem Flugzeug aus Shanghai angereist war, beeindruckte alle nachhaltig.
In Peking konnten die Sängerinnen staunend gleich mehrere Weltkulturerbe besichtigen wie den Himmelstempel und die chinesische Mauer mit einer überwältigenden Aussicht. 

Mauer klein
Weitere Sehenswürdigkeiten wie der Sommerpalast der Kaiserin, der Platz des Himmlischen Friedens und die verbotene Stadt standen auf dem Programm. 
Die Deutsche Botschaftsschule Peking empfing die Sängerinnen äußerst herzlich und das dortige Konzert wurde gemeinsam mit einem chinesischen Kinderchor gestaltet.

Herzlich Willkommen

Die nächste Station war Taiyuan; hier gab die Mädchenkantorei ein Konzert in der übervollen „Kirche des Ewigen Erbarmens“, welches das erste Konzert überhaupt in dieser Kirche war. Im Anschluss mussten alle sogar Autogramme geben und sich mit den „Fans“ fotografieren lassen.
Qingdao, ehemals deutsche Kolonie, bot Zeit für einen Strandtag am Meer. In der Kathedrale St. Michael gestalteten die Sängerinnen einen Gottesdienst mit der Messe in A-Dur von Josef Rheinberger und sangen im Anschluss ein kleines Konzert mit geistlichen Motetten von Biebl, Mendelssohn Bartholdy, Wiggins u. a. .Weitere Konzerte in Konzerthallen von Qingdao und Taicang sowie Treffen mit chinesischen Kinderchören standen unter dem Motto der deutsch-chinesischen Freundschaft.

FreundschaftsKonzert Quingdao

Schulbesichtungen, Austausch, offizielle Empfänge begeisterten alle ebenso wie die großen Kontraste zwischen einfachem Leben auf dem Land und hochmodernen Metropolen. In Shanghai, der letzten Station, konnten alle aus dem 88. Stock auf die nächtliche Stadt mit ihren schier unfassbaren Dimensionen schauen. Der Besuch des chinesischen Staatszirkus´ war ein weiteres von so vielen Highlights.
 
Weitere Berichte zur Konzertriese der Mädchenkantorei unter folgenden Links: 
 
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