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Im Münsterkonzert der Freiburger Dommusik erklingt am 1. April 2017 um 19:00 Uhr das Stabat mater von Gioachino Rossini.

Rossini – weltweit bekannt durch seine Bühnenwerke - hat sich auch als Komponist von Kirchenmusik einen Namen gemacht. Die Entstehung des „Stabat mater“ erstreckte sich auf zwei verschiedene Kompositionsphasen. Ein hochrangiger spanischer Geistlicher gab den Auftrag zu einem kirchenmusikalischen Werk, welches Rossini sofort begann. Durch seinen schlechten Gesundheitszustand musste er jedoch die fehlenden Teile 1832 einem Schüler zur Komposition überlassen.

Im Jahre 1841 komplettierte Rossini das Werk dann selbst, welches 1842 in Paris mit ungeheurem Erfolg uraufgeführt wurde.

Ein Charakteristikum ist die starke Verwendung opernhafter Formen und Kompositionsweisen für das geistliche Sujet der trauernden Gottesmutter unter dem Kreuz ihres Sohnes. Heinrich Heine hat diese Verbindung hoch geschätzt; auch gegen manche Anfeindungen der deutschen Musikkritik.

Es singen und spielen der Freiburger Domchor, die Freiburger Domkapelle und Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Freiburg. Als Solisten werden Tomoko Maria Nishioka (Sopran), Ursula Eittinger (Alt), Prof. Reginaldo Pinheiro (Tenor) und Christoph Stephinger (Bass) zu hören sein. Die Leitung hat Domkapellmeister Boris Böhmann.

Karten gibt es im Vorverkauf für 40,- bis 15,- € über BZ-Ticket (Kaiser-Josef-Straße 229, Tel. 0761-496 8888) oder unter www.reservix.de;
Abendkasse ab 18:00 Uhr in der Domsingschule, Münsterplatz 10.

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